GotthardbahnModell H0

Nordrampe - Bhf Erstfeld - Pfaffensprung - Wattinger - Leggistein - Naxberg

Anlagenplanung

Die Herausforderung besteht darin, die rund 34 km Strecke von Erstfeld bis zum Gotthard Nordportal so zu verkürzen, dass die wichtigsten Streckenlinien berücksichtigt und auf die Platzverhältnisse passen werden.

Die Anlage hat die Grösse 8.1 x 4.2 m und wird im Massstab 1:87 (H0) gebaut. Der Beginn ist beim Bhf. Erstfeld und endet mit dem Naxberg-Tunnel. Die Anlage enthält die wichtigsten Bauten wie die Chärstelen und Intschireuss Brücken, das Kraftwerk Amsteg und am Pfaffenstausee, die berühmte Kirche von Wassen, den zugehörigen Dorfkern. Natürlich geht die Strecke durch die drei Kehrtunnels Pfaffensprung, Wattinger und Leggistein.

Die Strecke steigt nach Erstfeld mit bis zu 28 ‰ merklich an. Damit die durchschnittliche Steigung von 26 ‰ umgesetzen werden kann muss die Raumhöhe 2.9m sein. Dadurch kann die Strecke von 09.m (Grundplatte) auf bis 1.7m (Naxberg-Tunnel) steigen und die Topographie bis 2.8m aufgebaut werden. Schlussendlich ist die Steigung im Durchschnitt 2.1% inkl. der Gleiswendel erreicht.

Den Höhenverlauf habe ich über die ganze Gotthardstrecke aufgenommen und in meine Planung umgerechnet. Die Grundplatte ist der Nullpunkt mit Erstfeld 468 m.ü.M. bis Endpunkt der Strecke Naxberg Tunnel 1098 m.ü.M. Das Relief habe ich kopiert und über den Plan gelegt. Das Relief von Intschi bis zum Kirchbergtunnel überschneidet sich, weil die Modellanlage um 180° gebaut wird (U-Form).

Höhenverlauf Gotthardbahnstrecke

Die Gotthard Modellanlage im Verkehrshaus Luzern nahm ich als Vorbild.

Nebst den Gleisen müssen auf der Anlage die Strassen, Autobahn, Reuss, Pfaffenstausee, Dorf Wassen, Schattenbahnhof etc. ihren Platz haben. Die Herausforderung war gross, jedoch durch minutiöse Planung möglich!

Mit Hilfe von WinTrack kann der erstellte Gleisplan so bearbeitet werden, dass die 3D-Ansicht eine gute Vorstellung von der späteren Anlage gibt. Die Höhen aller Gleise müssen eingegeben werden. Dies ist sehr aufwändig, weil die Steigung zusammen mit der Topographie abgestimmt werden muss. Die Steigung in den Gleiswendel darf nicht > 2% betragen, damit sich die Spuren nicht zu stark abnützen.


Fakten und Stückliste zur Anlagenplanung (Stand 01.Jan.2014)

Anzahl der Gleise/Symbole: 4363

Gleislänge (m): 289.07

Grundfläche (ca. qm): 33.90

Arbeitsstunden (h): 186

Steigung: 2.1%

Anzahl Tunnels: 12